KARL MAY & Co. Nr. 138

Hermesmeier

Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon Hermesmeier » 20 Dez 2014 00:18

Anm. d. Red.: Nee: vom ordnungsgemüßen Zustand derselben. Wie kann man sich von Erbsen überzeugen?

markus
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon markus » 20 Dez 2014 00:24

Von Knallerbsen oder knalltüten muss man sich anderswo zum Glück nicht mehr überzeugen.

Rüdiger
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon Rüdiger » 20 Dez 2014 09:21

Hermesmeier hat geschrieben:vom ordnungsgemüßen Zustand

Da es sich um Erbsen = Gemüse handelt, also hier um in Ordnung befindliches Gemüse, muß es "ordnungsgemüsen" heißen. Bitte etwas mehr Präzision.

v. Primpel, Gast-Philologe

Johnny
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon Johnny » 23 Dez 2014 13:06

In der nächsten Ausgabe von KARL MAY & Co. wird es ein Special zum Thema "Erbsen" geben, in dem, dem Crossover-Motto des Magazins getreu, die Bedeutung von Erbsen und deren Zählerei für alle möglichen und unmöglichen Interessengebiete rund um das Phänomen Karl May ausgebreitet werden wird.
Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit:

- einem kürzlich gefundenen Speiseplan Mays aus dem Jahr 1908, auf dem "amerikanische Erbsen" doppelt unterstrichen sind
- einer Gesamtanalyse aller Stellen im Werk, in denen Erbsen eine Rolle spielen
- Erbsen quer in der Bühnengeschichte
- Der Rolle von Erbsen in geplanten künftigen Verfilmungen
- Einer bisher unbekannten Übersetzung eines Textes in das Schwedische, in dem durch einen Übersetzungsfehler Erbsen eingedrungen sind (Bibliographie)
- Erbsen aus Zinn als Deko-Beigabe für Zinnfiguren-Dioramen
- Geräuschen in Hörspielen, die mit Erbsen erzeugt wurden
- Erbsen in der Karl-May-Szene (inkl. Diskussion, welche Gruppierung jetzt eigentlich "Die Karl-May-Szene" ist)
- Georg Büchners "Woyzeck" und dem Einfluss dieses Werkes auf Erbsen in Karl Mays Leben & Werk

Es wird noch diskutiert, wieviel Platz dem Special eingeräumt werden soll, ob am Ende gar ein weiteres Sonderheft zustande kommt oder ob es doch eher nur für Seite 90 reicht.




;-)

Rüdiger
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon Rüdiger » 23 Dez 2014 13:41

Johnny hat geschrieben:- Erbsen in der Karl-May-Szene (inkl. Diskussion, welche Gruppierung jetzt eigentlich "Die Karl-May-Szene" ist)

... und welche Erbsen jetzt eigentlich Erbsen sind; schon Hanns Dieter Hüsch trug seinerzeit, wie das Textlangzeitgedächtnis soeben meldet, "aber nicht die von dings, von Sonnen-alias Bassermann, nicht die feinen, die feinen süßen - das sind für mich gar kei' Erbsen !" vor ...

Johnny hat geschrieben:- Georg Büchners "Woyzeck" und dem Einfluss dieses Werkes auf Erbsen in Karl Mays Leben & Werk


Büchners Doktor hat geschrieben:Ja, die Erbsen, meine Herren!

(Das kommt jetzt zugegebenermaßen nicht aus dem Textlangzeitgedächtnis, sondern googelnderweise aus dem Netz ...)

;-)

(edit.: "Büchners Doktor hat geschrieben", so'n Quatsch, gesagt hat er's, gesagt. Scheißsoftware.)

:-)

giesbert
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon giesbert » 24 Dez 2014 12:33

Johnny hat geschrieben:- einer Gesamtanalyse aller Stellen im Werk, in denen Erbsen eine Rolle spielen


Wenn man z.B. Erbsen durch Anfeuchtung zum Keimen lockt und sie mit einem Gewichte von 150 Pfund beschwert, so wird dieses Gewicht durch das Schwellen des Keimes bewegt und der Keim dringt trotz der verhältnißmäßig ungeheuren Belastung hervor.
4. Wald und Feld KMW-I.1.A-29:22, 173

Wenn er anfängt zu schleifen und zu singen, so müßte es mit Erbsen zugehen, wenn sie ihn nicht erkennen und festhalten.
2. In der Patsche KMW-I.5-135:7, 106

Alles rückte näher, um sich an den dicken Erbsen mit Salzfleisch zu vergnügen.
1. Unter Menschenfressern KMW-I.7-138:13, 204

»Bohnen und Erbsen?«
6. Kapitel. Der Seekadett KMW-II.2, 384

»Aus einem Nösel heißen Wasser mit zwölf Erbsen, oder Graupen, oder Linsen darinnen.«
6. Kapitel. Die Weihnacht des Gefangenen KMW-II.3, 277 f.

Sie enthielten die von dem Gefangenen beschriebene Brühe mit zwölf Erbsen.
6. Kapitel. Die Weihnacht des Gefangenen KMW-II.3, 281

Hinter dem Dorfe zogen sich ein Erbsen- und ein Kartoffelfeld neben einander hin.
10. Kapitel. Ulane und Zouave KMW-II.13, 2376

Weißt, Erbsen sind halt mein Lieblingsgericht.
4. Kapitel. Schalksstreiche KMW-II.26, 361

Die Endungen, die Endungen, die geben den Speck zu den dicken Erbsen.
1. Kapitel. »Tsching tsching tschin!« KMW-III.2, 35

»Gevt mij een stuk ossevleesch met erwten en zuurkool – geben Sie mir ein Stück Ochsenfleisch mit Erbsen und Sauerkraut!«
1. Kapitel. »Tsching tsching tschin!« KMW-III.2, 67

Den vier Zuschauern war es zweifelhaft, ob man hier in China Erbsen oder gar Sauerkohl bekommen könne.
1. Kapitel. »Tsching tsching tschin!« KMW-III.2, 67

»Ein Sack, ein ganz gewöhnlicher Sack, in welchen du alles tun kannst, was dir beliebt: Erbsen, Mais, Kartoffeln, meinetwegen auch Eidechsen und Frösche. Glaubst du das etwa nicht?«
7. Kapitel. In Wassersnot KMW-IV.5, 504

Früher mußte man selbst für alle Bedürfnisse sorgen und wie eine Köchin Reis und Erbsen, Rauchfleisch, Hühner und tausenderlei andere Viktualien, welche in schaudererregender Weise von den Reisehandbüchern aufgezählt werden, einkaufen.
1. Kapitel. Ein Chajjal KMW-IV.9, 3

Er griff in die Tasche und brachte eine halbe Hand voll Goldkörner hervor, welche von der Erbsen- bis zur Haselnußgröße waren.
2. Kapitel. Der Prayer-man KMW-IV.21, 155

»Zum Essen!« kommandierte jetzt der Maat, und alles rückte näher, um sich an den dicken Erbsen mit Salzfleisch zu vergnügen.
1. Kapitel. Potomba KMW-IV.24, 8

Zuweilen war auch ein erbsen-, bohnen- oder nußgroßes Stück dabei.
7. Kapitel. Kämpfe KMW-V.7, 480

Bald kaufte er Erbsen; bald kaufte er Wicken, die er »halb geschenkt« erhalten hatte.
2. Meine Kindheit KMW-VI.3, 19

Der Goldsand war rein und wog vielleicht zwanzig Pfund, und die Steine waren ächte Diamanten, manche von der Größe einer dicken Erbse.
Der Flug des Falken KMW-I.5-156:52, 819

Ferner sah man da ganze Säcke voll Goldsand und Goldstaub, Kisten, welche mit Nuggets (Goldkörnern) angefüllt waren, welche die Größe einer Erbse bis zu der eines Hühnereies hatten.
11. Kapitel. Die Höhle des Königsschatzes KMW-II.3, 628

Er soll nicht eine Erbse groß von diesem Golde erhalten
11. Kapitel. Die Höhle des Königsschatzes KMW-II.3, 633

Sie enthielten Steine von der Größe eine Erbse bis zu derjenigen einer großen Hasel- oder Lampertnuß, welche ganz und gar nicht das Aussehen hatten, als ob sie von irgend welchem Werthe seien.
2. Kapitel. Das Opfer des Wüstlings KMW-II.14, 505

Die Thiere Falehds waren nicht mehr von einander zu unterscheiden; sie bildeten jetzt einen einzigen Punkt, welcher jetzt nur noch die scheinbare Größe einer Erbse hatte und nur von einem höchst scharfen Auge von der graudunstigen Linie des Horizontes zu unterscheiden war.
2. Kapitel. Die Königin der Wüste KMW-II.21, 835

Er griff in die Gürteltasche, zog einen kleinen gelben Gegenstand, der fast die doppelte Größe einer Erbse hatte, hervor und hielt ihr denselben hin.
2. Kapitel. Im Thale des Todes KMW-II.22, 1615

Jenseits dieser beiden Länder, von ihnen durch einen Fluß getrennt, welcher Tsin-tse, wahrscheinlich Themse, hieß, lagen Deutschland und England in der imponierenden Größe einer Erbse.
1. Kapitel. »Tsching tsching tschin!« KMW-III.2, 135

Bei der weitern Zerlegung stellte es sich heraus, daß der Vogel allerdings nötig gehabt hatte, ein Nest zu formen; es waren Eier vorhanden, eins immer kleiner als das andre, von der Größe einer Erbse bis zu derjenigen einer Männerfaust.
2. Kapitel. Die Gigantochelonia KMW-III.5, 151

Diese Kugeln befinden sich in einem Gefäße, welches an dem erwähn- ten Weinstocke angebracht ist, und haben verschiedene Größen: von der Größe einer Erbse bis zu der jener kleinen Marmor- oder Glaskugeln, mit denen bei uns die Kinder zu spielen pflegen.
12. Kapitel. Das große Fest KMW-IV.1, 525

Du weißt jetzt, daß ich Erbse heiße
8. Kapitel. Ein Heiliger KMW-IV.4, 456

Von Nohuda, der Erbse, welche sich verjüngen wollte, hatte ich nicht Abschied genommen.
8. Kapitel. Ein Heiliger KMW-IV.4, 472

Ich erkannte Nohuda, die Erbse, welche ihrer Schönheit mit Eisenocker nachhalf.
1. Kapitel. Entlarvt KMW-IV.5, 10

Nohuda, die ›Erbse‹, war die Sprecherin.
1. Kapitel. Entlarvt KMW-IV.5, 16

»Sapytyn-iz ona bojunu – dreht ihm den Hals um!« eiferte die ›Erbse‹ voller Grimm über den an ihr verübten Diebstahl.
1. Kapitel. Entlarvt KMW-IV.5, 16

Als ich an die Stelle kam, fand ich, daß Nohuda, die ›Erbse‹, so unglücklich gewesen war, sich in die kalte Quelle zu betten, an welcher ich die Butterblume gefunden hatte.
1. Kapitel. Entlarvt KMW-IV.5, 25

Das Tier hob den Kopf ein wenig empor, ließ ihn wieder sinken und – blieb ruhig liegen, als ob nur eine Erbse auf seinen Körper gefallen sei.
5. Kapitel. Der Pampero KMW-IV.7, 457

Irrte ich mich nicht, so gab es da draußen, weit draußen, einen kleinen, hellen Punkt, welcher nur die scheinbare Größe einer Erbse hatte.
5. Kapitel. Am Dschebel Magraham KMW-IV.16, 395

Aber fast in demselben Momente hatte sich, wir wußten gar nicht wie, der ganze Himmel schwarz umhüllt, und es stürzte ein Regen hernieder, dessen Tropfen größer als eine Erbse waren.
2. Kapitel. Der Königsschatz KMW-IV.19, 240

Ferner sah man da ganze Säcke voll Goldsand und Goldstaub, Kisten, die mit Nuggets angefüllt waren, welche die Größe einer Erbse bis zu der eines Hühnereies hatten.
2. Kapitel. Der Königsschatz KMW-IV.19, 332

Er soll nicht eine Erbse groß von diesem Golde erhalten.
2. Kapitel. Der Königsschatz KMW-IV.19, 339

Aber fast in demselben Momente hatte sich, wir wußten gar nicht wie, der ganze Himmel schwarz umhüllt, und es stürzte ein Regen hernieder, dessen Tropfen größer als eine Erbse waren.
Unter der Windhose KMW-IV.27-183, 96

Johnny
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Re: KARL MAY & Co. Nr. 138

Beitragvon Johnny » 25 Dez 2014 14:55

Jaaa, mit der digitalen Bibliothek ist das einfach. ;-)

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