24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

mugwort
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24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon mugwort » 12 Mai 2017 15:31

Die Karl May Freunde Münsterland haben es organisiert: Alle drei "neuen" Winnetoufilme auf großer Leinwand in einer Nacht!

Lange Mythos Winnetou-Filmnacht
Mittwoch, 24. Mai 2017 (der Tag vor Christi Himmelfahrt)
ab 18 Uhr
im CinemAhlen
Nordstraße 50, 59227 Ahlen

Karten (15 Euro für alle drei Filme) kann man vorbestellen unter folgendem Link: http://www.cinemahlen.de/book/5146765/5157162

Willi Stroband gibt uns zu Beginn eine kleine Einführung, im Foyer wird auch - soweit ich das weiß - das eine oder andere ausgestellt sein. Die Karl May Freunde Münsterland findet man auf Facebook unter https://www.facebook.com/groups/4836995 ... =bookmarks

Ich freu mich schon. Und wie!

Viele Grüße
Irmgard

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon allwanderer » 19 Mai 2017 13:00

@ mugwort
Ich stehe ja den neuen Winnetou-Filmen eher kritisch gegenüber, aber sie sind halt Geschmacksache. Deshalb freue ich mich mit Dir, denn Karl May bleibt ja auch durch diese Filme im Gespräch.
Erzähl' doch mal, wie es war, wenn Du da warst! Viele Besucher? Gute Atmosphäre? Jetzt erstmal viel Spaß!

Rüdiger
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Rüdiger » 19 Mai 2017 13:24

Karl May bleibt ja auch durch diese Filme im Gespräch.


Wenn einer, der Karl May nicht gelesen hat, z.B. den zweiten Film sieht, den mit der Carmen für Durchgeknallte, und irrtümlich annimmt, das sei so nach Karl May, wird er vielleicht über Karl May denken "Der Typ muß ja voll einen an der Klatsche gehabt haben ..."

:-)

mugwort
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon mugwort » 19 Mai 2017 17:55

Rüdiger hat geschrieben:
Karl May bleibt ja auch durch diese Filme im Gespräch.


Wenn einer, der Karl May nicht gelesen hat, z.B. den zweiten Film sieht, den mit der Carmen für Durchgeknallte, und irrtümlich annimmt, das sei so nach Karl May, wird er vielleicht über Karl May denken "Der Typ muß ja voll einen an der Klatsche gehabt haben ..."

:-)



... wenn man es etwas freundlicher formuliert, ist da vielleicht sogar was dran. Vielleicht mag ich ihn ja grade deshalb (also Karl May jetzt, nicht El Mas Loco)...

mugwort
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon mugwort » 19 Mai 2017 17:58

allwanderer hat geschrieben:@ mugwort
Ich stehe ja den neuen Winnetou-Filmen eher kritisch gegenüber, aber sie sind halt Geschmacksache. Deshalb freue ich mich mit Dir, denn Karl May bleibt ja auch durch diese Filme im Gespräch.
Erzähl' doch mal, wie es war, wenn Du da warst! Viele Besucher? Gute Atmosphäre? Jetzt erstmal viel Spaß!


Klar, mache ich. Aber ich warne schon mal vor: Die rosarote Fanbrille werde ich nicht ablegen (können und wollen). Ich ahne schon, dass der eine oder andere sich berufen fühlen wird, mich bzw. meine Worte bitterböse auseinanderzunehmen :-(...

Rüdiger
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Rüdiger » 19 Mai 2017 18:04

mugwort hat geschrieben:
... wenn man es etwas freundlicher formuliert, ist da vielleicht sogar was dran.

Na klar. Aber anders als man bei Nichtkenntnis der Bücher nach Ansehen besagten Films mutmaßen könnte ...

(Es gibt ganz verschiedene Arten des Voll-einen-an-der-Klatsche-habens.)

(Bevor's ein anderer schreibt: ich kenn' mich da aus ...)

;-)

mugwort
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon mugwort » 19 Mai 2017 19:12

Rüdiger hat geschrieben:
mugwort hat geschrieben:
... ich kenn' mich da aus ...

;-)


Ich auch. In vielerlei Hinsicht. Aber so lebt es sich, irgendwie, besser. Finde ich.

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon allwanderer » 19 Mai 2017 23:04

Rüdiger hat geschrieben:
Karl May bleibt ja auch durch diese Filme im Gespräch.


Wenn einer, der Karl May nicht gelesen hat, z.B. den zweiten Film sieht, den mit der Carmen für Durchgeknallte, und irrtümlich annimmt, das sei so nach Karl May, wird er vielleicht über Karl May denken "Der Typ muß ja voll einen an der Klatsche gehabt haben ..."

:-)


Na ja, so könnte man erst recht argumentieren, nachdem man "Der Schuh des Manitou" gesehen hat. Ob Parodie oder nicht... das war ja nun mehr als doof.-

@ mugwort
Weshalb solltest Du Deine "rosarote Fanbrille" absetzen wollen? Dir haben die Filme eben gefallen, genauso wie anderen, z.B. mir die Filme der 60er gefallen haben. Obwohl die Letzteren auch nicht maykonform gingen. Wenns darum geht war die Fernsehserie "Kara ben Nemsi Effendi" ohnehin am authentischsten.

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon mugwort » 27 Mai 2017 09:06

Hach, wie war das schön! Definitiv: Diese Filme gehören ins Kino!

https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... =3&theater

Der Ölprinz
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Der Ölprinz » 29 Mai 2017 20:25

allwanderer hat geschrieben: Wenns darum geht war die Fernsehserie "Kara ben Nemsi Effendi" ohnehin am authentischsten.


Genau. Nicht nur am authentischsten. Meiner Meinung nach auch am besten.
Ich sehe die Serie auch heute noch gern!

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon allwanderer » 31 Mai 2017 13:27

@ Der Ölprinz

Auch ich sehe mir die "Kara ben Nemsi" - Serie mehrmals im Jahr an. Nicht nur wegen der fast werkgetreuen Umsetzung eines Karl-May-Stoffes, sondern auch aufgrund der optimalen Besetzung der Rollen.
Sonst bin ich ja nicht so zart besaitet, aber der Tod von Rih ist mir immer nahe gegangen. Deshalb fand ich es auch nicht schlecht, dass Rih in dieser Serie nicht sterben mußte.

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Rüdiger » 31 Mai 2017 15:26

allwanderer hat geschrieben:aufgrund der optimalen Besetzung der Rollen.

Heinz Schubert, so sehr er seine Meriten haben mag, als Hadschi Halef geht gar nicht ... (denn er ist ein "dunkler" Typ, Halef ein heller, womit nicht primär etwa die Haarfarbe gemeint ist, sondern das Wesen ... Glatt fehlbesetzt. Passt nicht.)

Und Hallervorden als Wekil habe ich als an der Grenze zur Frechheit empfunden ...

(mehr als die ersten ca. eineinhalb Folgen habe ich bislang nicht gesehen)

Indes, die Geschmäcker sind verschieden, schon klar ...

:-)

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Al-No » 31 Mai 2017 20:54

@Rüdiger: Heinz Schubert ein zu "dunkler" Typ? Hm , ich überlege, was du da erkannt hast: in seinem Halef habe ich keine schattige Seite wahrgenommen, keine dunklen Gehemnisse, keine Schmierigkeit oder so, einen Hauch Melancholie vielleicht mal, wenn ihm etwas nicht gelang.
Ich bin mit seiner Leistung und großen Teilen der Serie sehr zufrieden.
Hast du einen bevorzugten Halef-Darsteller?

Wekil Didi - tja, für einen Türken oder Araber zu wohl "hell". Aber mit seiner verpeilt-dreisten Art scheint er mir doch gut zum May'schen Klischeebeamten zu passen.

Ich empfehle jedenfalls, mehr als nur eineinhalb Folgen zu schauen. Die Serie kommt m.E. erst dann recht in Tritt. Ich staune immer noch, dass die damals so gut durchgehalten haben: nur eine Folge pro Woche, schlechte Kritiken zu Beginn, zweite Staffel erst zwei Jahre später.

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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Der Ölprinz » 31 Mai 2017 21:22

Allwanderer:
Ja, die Serie ist einfach Klasse. Definitiv die beste Karl May Verfilmung!
Mir gefallen allderdings auch die meisten Filme aus den 60ern. Aber an diese Serie kommen Sie nicht ran. Die alten Filme mit Barker/Brice haben ein ganz anderes Flair und mit Karl May sicher viel weniger gemeinsam. Schön sind sie dennoch.

Rüdiger: Unbedingt komplett anschauen! Die zweite Staffel ist meines Erachtens nach noch wesentlich besser als der Anfang (wobei ich den auch nicht schlecht finde).
Die Darsteller sind richtig gut, besonders Heinz Schubert;).

Rüdiger
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Re: 24. Mai: Lange Mythos Winnetou-Filmnacht in Ahlen

Beitragvon Rüdiger » 31 Mai 2017 21:45

Al-No hat geschrieben:in seinem Halef habe ich keine schattige Seite wahrgenommen, keine dunklen Gehemnisse, keine Schmierigkeit oder so

Ich schrieb auch nicht von schattig, sondern von dunkel. ;-) An dunkle Geheimnisse oder Schmierigkeit dachte ich dabei nicht.
Bissel schwer zu erklären ... Wie heißt es so schön, "wenn Ihr's nicht fühlt, Ihr werdet's nicht erjagen" ...
Versuchen wir's mal so, Schuberts Biestigkeit, Patzigkeit ist "belasteter" als die Halefs ... Negativer ... piesepampeliger ... Bei Halef ist es ein bißchen wie bei einem Kind, es ist dann hinterher wieder gut ... Bei Schubert nicht. Der hat sozusagen zuviel Alfred Tetzlaff in sich. :-) (Da ist es dann nicht wieder gut, sondern bleibt grundzügig piesepampelig.)
(Seufz ... Erklärbär mag nich' mehr)

Hast du einen bevorzugten Halef-Darsteller?

Wolter ist schon ziemlich optimal. Leider haben Drehbuch und Regie oft einen Deppen aus seinem Halef gemacht, wofür er als Darsteller vermutlich nicht allzuviel kann ... (Er kann indes sehr viel, wie z.B. 1983 in Neuss zu bemerken war, als er dort den Buchhalter Burns in Georg Kaisers "Der Schuß in die Öffentlichkeit" spielte ...) Er spielt den Halef halt leider als Komiker, er hätte ihn wesentlich interessanter spielen können. Grundsätzlich als Besetzung genau richtig.

Wekil Didi - tja, für einen Türken oder Araber zu wohl "hell". Aber mit seiner verpeilt-dreisten Art scheint er mir doch gut zum May'schen Klischeebeamten zu passen.

Hier war nun meinerseits von hell oder dunkel nicht die Rede. ;-) Mays Wekil ist eine Figur, die zeigt, wie gefährlich, wie fatal Macht in den Händen eines farblosen Allerweltstypen sein kann ... (und es ist halt nicht immer ein Kara Ben Nemsi zur Stelle ...) Hallervordens langweilige Klamottenkomik ist da ganz fehl am Platz. (Daß auch Hallervorden kann, wenn er will, hat er spätestens als Läufer und Demenzkranker gezeigt.)

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